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Vergesslich

Vergesslich? Was kannst du dagegen tun?

Vergesslich nur im Alter? Nein, es betrifft auch die jüngeren Menschen. Wer viel im Kopf haben muss, vergisst auch schnell mal was. Die gute Nachricht: Das Gedächtnis kann man trainieren wie einen Muskel. 

Ärgerst du dich auch manchmal über dich selbst, weil dir der Name eines Kunden oder Bekannten nicht einfällt? Vielleicht vergisst du ja auch manchmal wo du gewisse Dinge hingelegt hast oder du vergisst warum du in den Keller gegangen bist?

Dann habe ich eine gute Nachricht: du bist nicht alleine und das hat auch nichts mit Intelligenz zu tun. Das ist längst bewiesen. Die zunehmende Informationsfülle und die vielen Ablenkungen im Alltag erschweren es zunehmend, sich zu konzentrieren. Die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, wird dadurch auch nicht besser.

Informationen aufzunehmen und abzuspeichern sind zwei separate Vorgänge. Für beide braucht man Konzentration. Bei voller Aufmerksamkeit funktioniert das Gedächtnis gewöhnlich gut. Wenn man jedoch zwei Dinge gleichzeitig erledigt (Multitasking), lässt die Konzentrationsfähigkeit nach. Etwas zu vergessen ist also der Ablenkung geschuldet.

Was vergisst man am ehesten?

Etwas, das man für weniger wichtig hält! Wer 100000 Euro in Aussicht gestellt bekommt, wenn er sich einen Namen einprägt, der schafft das auch. Denn wenn man sich das Geld verdienen will, muss man sich konzentrieren und bemüht sich entsprechend. Das Gedächtnis funktioniert also besser, wenn es ein sogenanntes Vorteilsmotiv gibt. Oder die Information interessant und wichtig ist.

Vergesslich unter Stress

Es kann aber auch am Stress liegen, wenn das Gedächtnis gerade dann versagt, wenn man es braucht.. Selbst angestrengtes und verkrampftes Suchen in der Gedächtnisschublade hilft der Erinnerung nicht auf die Sprünge. In einer entspannteren Situation funktioniert das Gedächtnis dann wieder und der vergessene Name ist ganz plötzlich wieder da. Nur, dass das jetzt keine Bedeutung mehr hat.

Selektives Gedächtnis

Vergesslichkeit hat nur teilweise mit dem Alter zu tun. Zwar werden neue Begriffe mit zunehmendem Alter kritischer aufgenommen, das Gedächtnis wird bei älteren Personen aber nicht automatisch schlechter, wenn es gut trainiert ist. Allerdings verändert es sich. Man selektiert stärker als in jungen Jahren, was man speichern will. Jedes Gedächtnis ist auch mit über 50 trainierbar. Sich etwas zu merken, besteht aus einem Aufnahmeprozess, dem Abspeichern und dem Abruf der Information, wenn sie benötigt wird. Das ist Höchstleistung.

Leistung unseres Gehirns

Die Leistung unseres Gehirns besteht darin, dass es die unzähligen Einzelinformationen in ein System einbaut. Es sortiert die Infos, schätzt ihre Bedeutung ein, entscheidet über Beziehungen und Zusammenhänge. Dann werden diese von neuem überprüft, es wird Unwichtiges aussortiert und es werden Informationen für die späteren Gebrauch gespeichert. Die unwichtigen Informationen kreisen noch einigen Zeit in unserem Kurzzeitgedächtnis herum und verschwinden dann wieder. Nur solche denen man besondere Aufmerksamkeit schenkt gelangen ins Langzeitgedächtnis. Dort werden sie "systematisch" abgelegt.

Informationsmüll löschen

Ein perfektes Gedächtnis ist nicht immer erstrebenswert. Um sich in der Überflutung von Namen, Zahlen Daten und Fakten schnell zurechtzufinden, muss man auch vergessen und Informationsmüll löschen können. Wer Sklave seiner Erinnerungen ist, kann sich keinen neuen Situationen stellen. Ein wirklich perfektes Gedächtnis kann auch sehr belastend sein.

Auch die persönliche Leistungskurve spielt eine große Rolle. Wenn man ein Leistungstief hat fällt es schwerer sich etwas zu merken, man benötigt dafür die doppelte Zeit. Das Ultrakurzzeitgedächtnis speichert Informationen nur für ein paar Stunden, das Kurzzeitgedächtnis für einige Tage oder teilweise auch Wochen. Im Langzeitgedächtnis bleichen Informationen über Jahre gespeichert.


Tipps für mehr Merkfähigkeit


Trainingseinheiten

Infos, die man gehört hat, prägen sich nur zu etwa 10 Prozent ein. Ausgesprochenes zu 20, Niedergeschriebenes zu 30 und Gesehenes zu 40 Prozent ein. Unser Gedächtnis ist wie ein Muskel, der im trainierten Zustand besser funktioniert. Zerstreutheit kann die Speicherung von Namen und die richtige Zuordnung verhindern. Mangelnde Konzentration ist das größte Hindernis. Man kann fast jeden x-beliebigen Namen behalten, wenn man für einen Moment alle anderen Gedanken ausschließt. Das verlangt viel Konzentration. Zu den Hemmnissen zählen auch Streß und Hektik. Also nicht nur das Alter sondern auch andere Faktoren sind Schuld wenn du vergesslich bist

Flüssigkeit fürs Gehirn

Das Gehirn ist das empfindlichste Körperorgan. Es braucht Sauerstoff und eine gesunde Ernährung. Wer zu wenig trinkt blockiert seine Aufnahmefähigkeit. Wenn man ein Durstgefühl hat hat man bereits zu wenig getrunken und die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses lässt nach. Der Bedarf an Flüssigkeit hängt vom Körpergewicht, Temperatur und noch vielen anderen Faktoren ab. Mineralwasser gibt Energie, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und erhöht das Durchhaltevermögen. Man sollte nicht erst trinken wenn der Durst einsetzt sondern schon davor.

Also du merkst schon, du kannst etwas dagegen tun wenn du vergesslich bist.


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